Es ist ein leiser, aber unüberhörbarer Wandel, der sich in unseren Landschaften, Gewässern und schließlich auch auf unseren Tellern vollzieht: Die Rückbesinnung auf Herkunft.
Auf das, was vor unserer Haustür wächst, schwimmt und lebt.
Auf Qualität, die nicht aus der Ferne importiert werden muss, sondern im Nahraum entsteht – verantwortungsvoll, nachvollziehbar und im Einklang mit natürlichen Kreisläufen.
Der jagdlich-fischereiliche Grillwettbewerb in Bruck an der Mur versteht sich nicht bloß als kulinarisches Ereignis, sondern als eine Art angewandte Philosophie der Regionalität. Hier wird sichtbar – und vor allem schmeckbar –, dass nicht jeder Fisch aus Island stammen muss und nicht jedes Stück Fleisch eine Reise über Kontinente hinter sich haben sollte. Wild aus heimischen Revieren und Fisch aus regionalen Gewässern stehen exemplarisch für eine Ernährungsweise, die ökologische Vernunft mit handwerklicher Präzision verbindet.

Der Wettbewerb vereinte Jäger, Fischer, Grillmeister und Genießer in einem gemeinsamen Anliegen: den bewussten Umgang mit Ressourcen nicht nur zu propagieren, sondern praktisch umzusetzen. 
Bruck an der Mur wurde damit für einen Tag zum Epizentrum einer Bewegung, die leise begonnen hat, aber nachhaltig wirkt: zurück zur Herkunft – und vorwärts zu einer verantwortungsvollen Genusskultur.
Frischgebackene Jägerin L.Abg. Conny Izzo, der Bezirksjägermeister Toni Karlon und für den Fachausschuß " Wild als Lebensmittel" Stv. Bezirksjägermeister Martin Spreitzhofer konnten sich vor Ort von der hohen Qualität
der gegrillten Speisen überzeugen!
Das macht Mut zum Selbergrillen! Wenn es auch nicht gleich so schmeckt- Übung macht den Meister!!