Hr. Martin Pusterhofer verstarb nach langer Krankheit.

Martin war einer der Menschen die den Wald, das Revier als Ganzes, die Forstwirtschaft,  das Wild darin und den Betrieb der um eine Jagd entsteht, mochte. Wenn eine Jagd angesagt war ging er als Treiber, wenn eine Rehfütterung  zu reparieren war tat er das mit Sachverstand. Gelegentlich erlegte er auch ein Stück. Aber auch Brennholz hat er aufgeräumt und aufgekloben oder Käferbäume beseitigt.

Besonders bei der Jagdhütte im Revier Görig war er nicht wegzudenken. Mit dem blauen Pritschenwaqen, seinem Markenzeichen, transportierte er alles Nötige.

Als Familienmensch hat er für sich und die Seinen ein kleines Paradies im Dorf geschaffen, für seine Jagdfreunde hat er oben im Wald die Hütte gebaut oder mitgebaut.
47 Jahre war er Mitglied im Jagdschutzverein.

Ein Mann wie ein Bär, der buschige Schnurrbart, die raue tiefe Stimme - so haben wir ihn gekannt und so werden wir uns an ihn erinnern.

Die Jagdhornbläser stimmten "Jagd vorbei" an und die Jäger übergaben den Trauerbruch.

Obmann Spreitzhofer drückte den Angehörigen seine Anteilnmahme aus.